
Manchmal fühlt sich das Leben einfach zu laut an.
Zu viele Gedanken. Zu viele Erwartungen. Zu wenig echte Ruhe.
Mein Weg
Meine Reise in Richtung Achtsamkeit und Selbstfürsorge begann vor einigen Jahren – nicht geplant, sondern aus einer Situation heraus, die mich gezwungen hat, genauer hinzusehen.
Ich war in einer Beziehung, die mich innerlich immer mehr erschöpft hat.
Alkohol spielte dabei eine große Rolle. Und auch wenn noch Gefühle da waren, habe ich irgendwann eine Entscheidung getroffen:
Für meinen eigenen Frieden.
Die Trennung war kein Befreiungsschlag, sondern der Anfang eines schwierigen Jahres.
Selbstzweifel, Liebeskummer und das Gefühl, mich selbst verloren zu haben, waren ein ständiger Begleiter.
Aber genau in dieser Zeit habe ich begonnen, mich Stück für Stück wiederzufinden.
Ich habe vieles ausprobiert:
Meditation, Journaling, Selbstreflexion, Affirmationen – manches hat mich begleitet, anderes habe ich wieder losgelassen.
Nicht alles hat sofort funktioniert.
Aber jedes Stück hat mir geholfen, mich selbst besser zu verstehen.


Die Jahre danach
Es blieb nicht bei dieser einen Herausforderung.
Es folgten Zeiten, die mich immer wieder geprüft haben.
Finanziell schwierige Phasen.
Momente, in denen gefühlt alles gleichzeitig kam oder auseinanderfiel.
Und dann gab es einen Punkt, an dem mir auch körperlich der Boden unter den Füßen weggezogen wurde – durch eine Schilddrüsenerkrankung.
Das Leben wurde nicht plötzlich leicht.
Aber etwas war anders als früher:
Ich hatte Werkzeuge.
Achtsamkeit.
Selbstwahrnehmung.
Ein besseres Verständnis für mich selbst.
Diese Dinge haben nicht alles gelöst – aber sie haben mich getragen.
Es ist ruhiger geworden. Nicht immer. Aber spürbar.
Warum es diesen Blog gibt
Ich weiß, wie es sich anfühlt, sich selbst zu verlieren.
Sich im Alltag, in den Erwartungen anderer oder in schwierigen Lebensphasen Stück für Stück von sich selbst zu entfernen.
Und ich weiß auch, wie schwer es sein kann, wieder bei sich anzukommen.
Die Herausforderungen in meinem Leben haben mich nicht verschont. Aber sie haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu achten – körperlich und mental.
Achtsamkeit, Selbstreflexion und Selbstfürsorge haben nicht alle Probleme gelöst.
Aber sie haben mir geholfen, mich selbst besser zu verstehen, meinen Bedürfnissen wieder zuzuhören und auch in schwierigen Zeiten Halt zu finden.
Genau deshalb gibt es diesen Blog.
Ich möchte einen Ort schaffen für Frauen, die sich nach mehr Ruhe, mehr Klarheit und einem bewussteren Leben sehnen.
Einen Ort ohne Perfektionismus, ohne Druck und ohne unrealistische Versprechen.
Stattdessen findest du hier Dinge, die im echten Leben helfen können:
Achtsamkeit im Alltag
– Selbstfürsorge ohne Leistungsdruck
– Gedanken verstehen statt unterdrücken
– Körper und Psyche als Einheit betrachten
– Kleine Impulse, die dich unterstützen – nicht überfordern
Denn ich glaube daran, dass schwere Zeiten uns nicht brechen müssen.
Manchmal können sie der Anfang sein, wieder zu uns selbst zu finden – in unserem eigenen Rhythmus.

